So (un)profitabel sind die Marktgrößen in Hausrat


15.12.2020

2019 hat die Branche die kombinierte Schaden-Kosten-Quote (brutto) in Hausrat auf 73 Prozent gedrückt. Die Werte lagen zwischen 44,1 Prozent (WGV-Versicherung AG) und 92,2 Prozent (Janitos Versicherung AG). Dies zeigt der „Branchenmonitor 2014-2019: Hausratversicherung“ von V.E.R.S. Leipzig GmbH und Sirius Campus GmbH (VersicherungsJournal 23.11.2020). Die Analyse enthält Kennzahlenübersichten zu den 50 nach Prämien größten Anbietern (rund 90 Prozent Marktanteil).

Die Marktgrößen (mit mehr als 800.000 Verträgen oder mehr als 90 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, 15.12.2020) schnitten mehrheitlich besser als der Markt ab. Die Huk-Coburg Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a.G. kam mit unter 60 Prozent auf den besten Wert.

Knapp über 60 Prozent lagen die Huk-Coburg-Allgemeine Versicherung AG und der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G. Etwas schlechter als der Marktdurchschnitt von 73 Prozent waren die Debeka Allgemeine Versicherung AG und die R+V Allgemeine Versicherung AG. Sie schrieben allerdings immer noch jeweils rund 25 Cent Gewinn pro Beitragseuro.

Marktgrößen (Bild: Wichert)

Die Schadenquoten der Marktschwergewichte lagen zwischen 29,7 Prozent (LVM) und 41, 6 Prozent (Huk-Coburg-Allgemeine). Bei den Betriebskostenquoten wird für den Huk-Coburg VVaG mit 17,2 Prozent der niedrigste Wert ausgewiesen. Der höchste Wert steht mit 41 Prozent für die Debeka Allgemeine Versicherung AG zu Buche.



Source link